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Komitee Grüne Lunge Zug Baar
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6341 Baar
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Leserbriefe

Eine Auswahl an Leserbriefen.

23.11.2009, Adrian Andermatt: Das Verwaltungsgericht im Urteil vom 22. Oktober 2009, Seite 45f.: «Kann er [der Regierungsrat] gewisse Argumente der Gegner nicht überzeugend widerlegen und verweist er diesbezüglich auf Zahlen, die er dann nicht vorlegen kann, so weist ein solches Vorgehen auf einen Argumentationsnotstand hin …» weiter

23.11.2009, Josef Lang: Wer aber gegenüber den zukünftigen Generationen Verantwortung übernimmt, stimmt am nächsten Wochenende Nein zum 201-Millionen-Kredit. weiter

23.11.2009, Jürg Röthlisberger: Wiederholt hörte ich von Schuleltern, dass ich mit meinen öffentlichen Stellungnahmen in vielen Punkten Recht hätte; aber wenn sie auch nur einen einzigen solchen Leserbrief unterzeichnen würden, dann wären sie ihre Stelle bei der Privatfirma X über Nacht los. weiter

23.11.2009, Kurt Jordan: Generell heisst ein Ja: Weiterfahren im Wachstumswahn. Ein entscheidendes Instrument wäre allumfassende, verursachergerechte Kostenwahrheit unserer Mobilität. weiter

23.11.2009, Edith Seger Niederhauser: «Bebaute oder mit Asphalt versiegelte Böden haben ihren Wert als Lebensraum verloren»: Diese Aussage steht auf einer Orientierungstafel entlang des Bodenpfades in Steinhausen, der dieses Frühjahr feierlich von der Direktion des Innern und der Baudirektion der Bevölkerung übergeben wurde. Das verbaute und entwertete Land (daran ändern auch die ökologischen Massnahmen nichts) bleibt uns und vor allem unseren Nachkommen erhalten. Umso ärgerlicher, wenn sich dann der von den Befürwortern in Aussicht gestellte Nutzen der Tangente schon nach kurzer Zeit erschöpft hat oder gar nie eintritt. weiter

21.11.2009, Urs Röllin: Seid menschlich und stimmt Nein zur Tangente. weiter

21.11.2009, Maria Iten: Aber alle können selber denken und selber entscheiden, und sie tun es auch! weiter

21.11.2009, G. Larsson: Ganz anders sieht es an der Industriestrasse aus, wo der Verkehr wegen der Tangente sehr stark zunimmt. Hier bestehen keinerlei Pläne, wie die Linie 4 da durchkommen soll. Ich folgere daraus: eine eindeutig klare Verschlechterung für den Bus. weiter

21.11.2009, Benedikt P. Keiser: Damit wurde bewusst die so genannte Staatsgewalt – Macht und Befugnis, Recht und Mittel zum Zweck – in die Waagschale des Abstimmungskampfes geworfen. Schade, dass dieses Schlagwort, welches mehr als vereinfachend alles für wen einfacher machen sollte, hoffentlich das Gegenteil bei den Stimmberechtigten bewirkt, einer Missbilligung an der Urne gleichkommt. weiter

19.11.2009, Katja Zürcher Kiener: Im Frühjahr 2007 wurde das letzte Zuger Kantonsstrassenprojekt, die mehr als 230 Millionen Franken teure Umfahrung Cham/Hünenberg, mit rund 250 Stimmen Differenz vom Zuger Stimmvolk knapp angenommen. Allerdings lehnten sieben von elf Zuger Gemeinden die Vorlage ab: Das waren die Berggemeinden, die Stadt Zug und Baar, aber auch Risch-Rotkreuz und Steinhausen.Das damalige Abstimmungsergebnis mit 49,7 Prozent Nein-Stimmen- den zeigt, dass immer mehr Zugerinnen und Zugern diese gigantischen und sehr teuren Strassenprojekte aufstossen. weiter

19.11.2009, Philipp Kissling: Durch meine Ausbildung als Bauingenieur und meine verkehrspolitischen Tätigkeiten habe ich viel über verkehrstechnische Zusammenhänge gelernt. Kombiniert mit meinem Interesse für die Umwelt, bin ich zum Schluss gekommen, dass wir uns diese Strasse nicht leisten können und sie keinen Sinn macht. weiter

19.11.2009, André Masson: Es ist für viele Leute einfacher, bei den gigantischen Kosten und Folgen eines veränderten Wasserhaushaltes Ohren und Augen fest zuzuhalten wie bei den drei Äffchen. Wer fragt sich schon, woher die Nahrung kommt, wenn die internationalen Transporte ausbleiben, oder wie wir die nutzlose Tangente abbrechen, wenn 1 Liter Benzin 170 Franken kostet? weiter

19.11.2009, Katja Zuniga-Togni: Wir wollen schliesslich eine freie Strasse für motorisierte Verkehrsteilnehmer. Was sich mit weniger als 50 Stundenkilometern bewegt, ist ein Verkehrshindernis und gehört bestraft. weiter

19.11.2009, Josef Kaufmann: Seit der Abstimmung zur Umfahrung Cham-Hünenberg im Jahre 2007 habe ich verkehrspolitische Voten und Entscheide genau verfolgt, und ich zweifle teilweise an der Glaubwürdigkeit von Aussagen der politischen Behörden im Zusammenhang mit Strassenbauprojekten. weiter

19.11.2009, Hanni Schriber-Neiger: Die Modellrechnung des Kantons zeigt auf, dass nur ein Drittel, zirka 8000 Automobilisten von den Berggemeinden, die über den Kreisel Talacher fahren, direkt auf die Autobahn bei Baar wollen. Die überwiegende Mehrheit fährt weiterhin in die Zentren von Baar und der Stadt Zug. Deshalb hat die Tangente auch keine effektive Entlastung auf diese Zentren, sondern ist nur eine streckenweise Umverlagerung des Verkehrs. weiter

18.11.2009, Thomas Schmid-Bucher: Je mehr ein Produkt nachgefragt wird, desto teurer wird es. Warum soll dieses Gesetz nicht auch für den Verkehr gelten? Wem ein Strassenneubau 200 Millionen Franken wert ist, muss auch bereit sein, für dessen Benutzung zu zahlen. Das Modell eines Mobility-Pricing wäre kostendeckend, verursachergerecht und verkehrslenkend. Zudem hätte es den Vorteil, dass der hausgemachte Verkehr wie auch der hohe Anteil von Freizeitverkehr hinterfragt würde und dadurch mehr Strassenraum für die wichtigen Transportbedürfnisse zur Verfügung stehen würde. weiter

18.11.2009, Alois Gössi: Wir haben ein Verkehrsproblem mit der Erschliessung vom Göbli und von Inwil. Hier besteht Handlungsbedarf. Leider lehnte es der Kantonsrat gegen die Stimmen der Linken ab, die geplante Tangente Zug/Baar in der Form der Etappierung dem Souverän vorzulegen. Der erste Teil der Erschliessung von der Autobahnausfahrt in Richtung Göbli und Inwil wäre akzeptiert worden. weiter

18.11.2009, Cornel Andermatt: Eine wachsende Bevölkerung braucht eher mehr Landwirtschafts- als Strassenfläche. Wenn sie Brot oder Kartoffeln im Supermarkt kaufen, so denken sie wohl kaum daran, dass es zur Produktion dieser Nahrungsmittel ackerfähiges Kulturland braucht. In Zeiten des Wohlstandes und Überflusses denkt niemand an Hunger. Am ehesten noch der Bauer, wenn man ihn zwingt, wertvolles Kulturland für eine Strasse herzugeben, von deren Notwendigkeit er nicht überzeugt ist. weiter

18.11.2009, Philipp Suter: Der Stadttunnel mit Anschluss an die Ägeristrasse – seit Jahrzehnten wird in Zug über diese nötige Umfahrung Zug geredet! – und die verlängerte Industriestrasse sind die sinnvollen Alternativen für die Stosszeiten. Bei dieser Abstimmung ist das Gros der Hünenberger, Rischer, Walchwiler, Steinhauser, Chamer usw. gefordert, welche diese Tangente nicht brauchen. Ihre Solidarität ist gefragt, damit diese Tangente nicht gebaut wird. weiter

18.11.2009, Leonie Schaller (16): Sie verschlingt 200 Millionen Franken und noch dazu ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Nur weil man dort keine Häuser bauen darf, muss jetzt eine Strasse her, um Zug vollständig zuzupflastern?! Wo soll das hinführen? Man schaut aus dem Fenster und sieht eine Baustelle oder die Wand des nächsten Hauses – keine erstrebenswerte Zukunft. weiter

17.11.2009, Markus Küng: Und aus dem Ennetsee meint einer, dass mit der Tangente ihre Verkehrsprobleme gelöst werden. So ein Quatsch! Wer vom flüssigen Verkehr dank der Tangente träumt, lebt irgendwie schon etwas fernab von jeder Realität. Jeder weiss, dass eine neue Strasse nicht weniger Verkehr bringt, im Gegenteil. weiter

17.11.2009, Sonja Müller: Diese Tangente ist eine Katastrophe für uns Velofahrer, für die Bauern, für unsere Umwelt und unsere Kinder. weiter

13.11.2009, Martin Stuber: Mit der A4 und der A4a, welche vierspurig die ganze Ebene von Zug durchquert, werden Rotkreuz, Cham, Steinhausen, Zug und Baar seither umfahren. Zudem wurden damit die Kapazitäten geschaffen, welche das Wachstum des Strassenverkehrs seither aufgefangen haben.
Was haben «die Verhinderer» denn blockiert? Grüring nennt in seinem Leserbrief kein konkretes Beispiel – weil es keines gibt. Wurde nicht kürzlich die Nordzufahrt eröffnet – ohne Referendum notabene! Wahr ist hingegen, dass seine FDP in der Stadt Zug jahrelang den Stadttunnel blockiert hat. weiter

13.11.2009, Franz Fessler: Um es vorwegzunehmen: Ich wohne seit einem halben Jahr im Kanton Zürich. Grund für den Umzug war die Unmöglichkeit für mich, als Normalverdiener Wohnraum im Kanton Zug zu erwerben. Wie ich schnell feststellte, bin ich im grenznahen Gebiet noch lange nicht der einzige Normalo, dem es gleich ergangen ist. weiter

13.11.2009, Michel Schaller: Es geht hier alleine um eine Strasse. Eine Strasse, die nicht entlastet, sondern umlagert. Es werden nicht weniger Leute gestört, sondern einfach andere. weiter

13.11.2009, Anita Müller: Die unfairen Behauptungen der Befürworter, Gegner der Tangente seien auch gegen den Stadttunnel respektive neue Strassen, sind nicht wahr. Alle meine Bekannten sind überzeugt, dass es den Stadttunnel braucht. Ebenso sind wir für den Hirzeltunnel. Warum wurden diese Entlastungen nicht schon lange in Angriff genommen? Auch wissen wir, dass für die Beschäftigten des Industriegebietes Baarermatte der Glencore und Rittmeier eine schnelle Zufahrt zur Autobahn geschaffen werden muss. Dies kann über die bestehende breite Grienbachstrasse und eine noch zu bauende Verlängerung der Industriestrasse zur Autobahn erreicht werden, was viel weniger Kulturland zerstören würde. Wir möchten, dass die oben erwähnten Punkte zuerst realisiert werden, um abschätzen zu können, ob eine weitere Verbetonisierung wirklich noch nötig ist. weiter

12.11.2009, Cornel Andermatt: Die geologischen Untersuchungen wurden ausgewertet, aber nicht veröffentlicht. Die Behörden beschwichtigen besorgte Bürger, wo sie nur können. Darum Nein zur Tangente Zug/Baar. weiter

12.11.2009, Franz Felder: Wir tun gut daran, dieser ruinösen Entwicklung endlich Einhalt zu gebieten. Das ist auch im Sinne eines gesunden Zuger Gewerbes. Heute finden sich praktisch auf jeder Baustelle ausserkantonale oder ausländische Baugruppen, welche hier werken, denn dem einheimischen Gewerbe ist das überbordende Wachstum längst über den Kopf gewachsen. weiter

12.11.2009, Hubert Schuler: Keine der Strassen wurde nicht saniert und für den Verkehr fit gemacht. So wurden Kreisel, Fahrradstreifen, Gehsteige usw. gebaut. Alles, um den individuellen motorisierten Verkehr (MIV) zu beschleunigen. Es wäre spannend, wenn die Baudirektion diese Kosten ausweisen würde. Ich bin überzeugt, dass es ein dreistelliger Millionen Frankenbetrag ist. weiter

12.11.2009, Hermann Kiener: Die Befürworter gaukeln und jammern auf Plakaten und in Testimonials vor, dass ohne die Tangente Zug/Baar zunehmende Staus und sogar ein Verkehrskollaps, also ein Verkehrszusammenbruch, drohen. weiter

12.11.2009, Andrea Schelbert: Nur schade, darf ich noch nicht abstimmen, denn ich würde mich für die Landwirtschaft entscheiden. weiter

11.11.2009, Monika Murer Scotoni: Das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr senkt die Umweltverschmutzung und gibt erst noch die Möglichkeit für mehr Bewegung und damit mehr Gesundheit. weiter

11.11.2009, Kari Müller: Neue Hochleistungsstrassen verhindern den notwendigen Wertewandel. Die äusserst knappe Annahme der Umfahrungsstrasse Cham-Hünenberg ist ein deutliches Signal, dass die Bevölkerung nicht mehr gewillt ist, die von einer mächtigen Finanz- und Baulobby gepuschten und von Politikern mit wenig Tiefgang propagierten Monsterprojekte abzusegnen. weiter

11.11.2009, Franziska Schmid: Beginnen auch Sie, im Strassenverkehr solidarisch zu denken, und legen Sie am 29. November ein überzeugtes Nein in die Urne. weiter

11.11.2009, Urs Diethelm: Doch im Ernst: Wer von solchen Bildern wie aus einem Kinderbuch sich nicht für dumm verkaufen lässt, kommt nicht umhin, am 29. November ein klares Nein in die Urne zu legen. weiter

11.11.2009, Silvan Romer: 12 entscheidende Fragen zur hochgepriesenen Tangente Zug/Baar. weiter

11.11.2009, Adrian Andermatt: Was bringt die Tangente Zug/Baar? Auf alle Fälle keine Entlastung des verkehrsgeplagten Zuger Stadtzentrums, weshalb gerade die Busse vom und zum Berg auch mit der Tangente spätestens im Nadelöhr Neugasse/Kolinplatz stecken bleiben werden. Auch die Entlastung vom Baarer Dorfzentrum ist sehr relativ, denn weiterhin werden über 15 000 Autos pro Tag die Marktgasse verstopfen. weiter

11.11.2009, Thomas Barmettler: Die Tangente Zug/Baar wird zu einer Mehrbelastung der Knotenpunkte Zugerstrasse/Neufeld und Süd-/Weststrasse führen, vor allem in den Hauptverkehrszeiten. Also noch mehr Staus? Die Tangente bewirkt eine unerwünschte Verkehrsumlagerung. weiter

10.11.2009, Benedikt P. Keiser: Die Stimmberechtigen haben zum Glück das letzte Wort, lassen sich hoffentlich vom riesengrossen kantonalen Verwaltungsapparat nicht düpieren – also ein Nein ohne Wenn und Aber als Quittung. weiter

09.11.2009, Erich Knecht: Von den Befürwortern wird immer wieder betont, dass es gar keine Alternative zum heutigen Projekt gebe. Dem kann ich als ehemaliger Strassen- und Ortsplaner nicht zustimmen. Wenn wir das vorliegende Projekt ablehnen, machen wir den Weg frei für eine landschaftsschonendere Lösung. weiter

06.11.2009, Eduard Schaller: Die Zuger Steuerpolitik ist überwiegend verantwortlich für unsere Verkehrsprobleme. Sie verursacht eine übermässige Ansiedlung von Firmen mit Mitarbeitern sowie die stark zunehmenden Pendlerströme. Die gravierendsten negativen Auswirkungen sind der stockende motorisierte Verkehr (Umweltbelastung), die hohen Immobilienpreise (Wohnen ist im Wirtschaftsraum Zug für viele nicht mehr finanziell tragbar) und die Zubetonierung der Landflächen (Ernährungsgrundlage, Naherholungsräume). Das Fass ist voll. weiter

5.11.2009, Philipp Kissling-Baeriswyl: Der Kanton Zug wird zu einer Grossstadt der Reichen und Firmen. Die Bevölkerung wird exportiert und über zehnspurige Autobahnen nach Zug an ihre Arbeitsplätze gekarrt. weiter

5.11.2009, Janine Andermatt: Unserer Ansicht nach sollte der Stadttunnel möglichst bald realisiert und vernünftige Strassen, das heisst, der Anschluss Inwilerried an die Autobahn, möglichst rasch realisiert werden. Hingegen ist der versprochene Nutzen des Berganschlusses bis Inwilerried fraglich und wäre in einer zweiten Etappe zu evaluieren. weiter

5.11.2009, Heidi Moser: Mir wurde einmal mehr bewusst, wie wichtig ein Naherholungsgebiet für uns Menschen ist. weiter

5.11.2009, Jonas Feldmann: Ich als junger Mensch, der (hoffentlich) noch viele Jahre auf diesem Planeten leben wird, bitte Sie: Schonen Sie unsere Umwelt! weiter

5.11.2009, Klaus Poeffel: Beim Stadttunnel Zug sehe ich wesentlich eindeutigere Vorteile zur Lösung der Zuger Verkehrsprobleme. Ich bin überzeugt, dass sich nach dem Bau eines Stadttunnels bessere Lösungen für die Tangente finden werden.weiter

5.11.2009, Urs E. Meier: Weil gute Argumente für die Tangente offenbar fehlen, wird behauptet, die Gegner seien auch gegen den Stadttunnel. Unsinn. Das Gegenteil ist wahr. weiter

02.11.2009, Hannes Vogel: Wem die Landschaft und die Zukunft der Bauern etwas wert ist, stimmt Nein zur Tangente.
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31.10.2009, Monika Andres, Toni Kleimann, Lucca Kleimann: Was für Motive haben jene Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kanton Zug, die mit aller Gewalt den Kanton Zug – Schritt für Schritt – in eine Betonlandschaft verwandeln wollen?
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28.10.2009, Cornel Andermatt: Es stellt sich also doch allmählich die Frage, warum in aller Welt man fast alle Vehikel aus dem östlichen Teil des Kantons Zug inklusive der Städte Zug und Baar, die auf die Autobahn wollen, auf diesen einzigen Autobahnanschluss leiten will.
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28.10.2009, Heinz Haupt: Die Gegenwehr und Ablehnung der Inwiler hatte schon in der Planungsphase keine Chance gegen die Vertreter der Hochfinanz-, Industrie- und Baulobby.
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28.10.2009, Benedikt P. Keiser: Dieser Tunnel stand Jahrzehnte vor der erst dieses Jahrhundert in den Vordergrund gestellten Tangente zur Diskussion. Bitte diese Priorität als wahrzunehmendes Vorbild zuerst beachten und von Regierungsseite vorher zur Abstimmung bringen lassen.
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28.10.2009, Adelbert Schnüriger und Esther Löffel: Heute schütteln wir den Kopf, wenn wir erfahren, wie in der Euphorie der Sechzigerjahre Flüsse umgebettet und deren Einmündungen in den See versetzt wurden – zwecks Bau von Autobahnen. «Heute könnte man das nicht mehr machen», heisst es dann optimistisch. Sind wir heute wirklich vorsichtiger geworden, wenn eine Landschaftszerstörung zu befürchten ist?
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28.10.2009, Werner Zeberli: Total gezählte Fahrzeuge 1537, davon 1380 mit einer Person, 131 mit zwei und 26 (vor allem ZVB-Busse) mit drei und mehr Personen besetzt. In rund 90 Prozent aller Fahrzeuge sass also nur eine Person.
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28.10.2009, Berty Zeiter:
Er ist einer der einflussreichsten Bauunternehmer der Schweiz und Parteikollege von Heinz Tännler. Da darf er sicher auch mit einem schönen Auftrag rechnen, wenn die Tangente realisiert wird.
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27.10.2009, Hermann Kiener:
Will man die grössten Stauprobleme im Raum Zug beheben und für Einwohner und Verkehrsteilnehmer einen optimalen Nutzen haben, dann sollte unverzüglich der Zuger Stadttunnel projektiert und gebaut werden und nicht die Tangente.
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26.10.2009, Alice und Robert Gaudenz:
Wir sind sicher nicht generell gegen alle neuen Strassen. Ein Anschluss der Industriestrasse ans Neufeld/Autobahn ist unbestritten dringend nötig. Und mit dem gesparten Geld sollte auch die Zuger Stadttunnelplanung vordringlich behandelt werden.
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26.10.2009, Michèle Kottelat: Wir brauchen in der Zuger Verkehrsplanung Visionäre, Leute mit Mut zu Veränderungen, die uns ein globales Verkehrskonzept für den ganzen Kanton entwickeln. Über ein solches Gesamtkonzept müssen wir entscheiden und nicht in Salamitaktik über eine Strasse hier und eine dort.
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23.10.2009, Susanne Giger: In der Diskussion um die Tangente wird klar, dass die neue Strasse nur denen einen Nutzen bringt, die sie bauen dürfen. Wir brauchen keine neuen Strassen, sondern eine neue Politik!
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23.10.2009, Kari Müller: Die aktuellen Strassenbauvorhaben sind Ausdruck einer undifferenzierten Wachstumseuphorie. Statt weitere dreistellige Millionenbeträge in einseitige Verkehrslösungen zu stecken, müssen endlich Vorlagen vor das Volk, die eine effiziente Verkehrsverlagerung bewirken.
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22.10.2009, Melchior Limacher: Folglich ist es nur richtig und konsequent, wenn wir die Flächenrendite nun maximieren und die restlichen Überbleibsel des Regenwaldes endlich eliminieren!
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20.10.2009, Christina Huber Keiser: Vermutlich nicht, denn hätte er dies getan, wüsste er, dass die Tangente Zug/Baar die Zuger Neugasse nicht wirklich entlastet
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20.10.2009, Philipp Kissling: Denn unser Problem ist nicht der Durchgangsverkehr, sondern der Ziel-Quell-Verkehr. Zirka 80 Prozent der Fahrten sind unter 5 Kilometer.
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20.10.2009, Diana Stadelmann Stünzi: Auch der Regierungsrat vermutet, dass die geplante Tangente Zug/Baar für Menzingen und das Ägerital eine Verkehrszunahme bedeutet.
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19.10.2009, Danielle Silberschmidt: Doch nur 30% der Automobilisten vom Berg wollen auf den Autobahnanschluss Baar/Zug. Für die restlichen 70% der Fahrten ist die Strasse sinnlos. Dies sieht übrigens sogar der Bund so und stuft die Entlastungswirkung der Tangente als „zu gering“ ein. weiter

17.10.2009, Marie-Louise Guntli Frey: Den Gegnern wirft man vor, sie seien gegen alle Strassen. Wohin ich in die Landschaft schaue, ich sehe Strassen überall ... weiter

16.10.2009, Adrian Andermatt: Dabei verkennt er wohl, dass die Marktgasse in Baar auch mit der Tangente noch immer über 15 000 Fahrzeuge pro Tag bewältigen muss, der Bereich Kolinplatz/Neugasse in Zug praktisch überhaupt nicht entlastet wird und die Autobahnzufahrt in Baar tangentenbedingt gar massiv mehr Verkehr verkraften muss. weiter

16.10.2009, Christian Ehrbar: Von Menzingen aus erreicht man die Autobahn in Zug/Baar oder das Sihltal innert 15 Minuten. Für Neuheim kann ich mir keinen Vorteil aus der Tangente vorstellen. weiter

15.10.2009, Franz Felder: Neuheim braucht die Tangente nicht, weil der kürzeste Weg zur Autobahn nicht über Menzingen, sondern zweifellos über Walterswil führt. Menzingen will die Tangente nicht, weil der neue Autobahnzubringer dem Dorf noch mehr Durchgangsverkehr aus Pfäffikon und Einsiedeln bringen würde. weiter

14.10.2009: Stefan Hodel: Wird diese Strasse gebaut, so ist das Land definitiv für die Landwirtschaft verloren. weiter

10.10.2009, Cornel Andermatt, Sternenhof; Josef Andermatt, Grossacker;Pius Iten, Feldhof Zugerstrasse; Hans Stocker, Geissbüel;Richard Schelbert, Geissbüel; Emil Schmid, Geissbüel: Im Bewusstsein, dass die Tangente unsere Landwirtschaftsbetriebe zerschneidet und dadurch die Bewirtschaftung massiv erschwert, die Fläche vermindert und vor allem unsere Existenz gefährdet, haben wir Angst, Wut und Verzweiflung. weiter

06.10.2009, Marc Bucher: Wenn ich die Tangente aber als Unternehmer anschaue, muss ich mir doch überlegen, ob es sinnvoll ist, 200 Millionen Franken für dieses Projekt einzusetzen. Ich denke, dass das Votum aus dem Publikum für eine Verlängerung der Industriestrasse zur Kreuzung Baarerstrasse/Südstrasse eine Überlegung wert ist, auch weil dieses Projekt schnell und mit wenig Aufwand realisiert werden könnte. weiter

30.9.2009, Franz Akermann: Wenn solche Vereine aber im Vorfeld einer kantonalen Abstimmung zu einem Informationsanlass einladen und lediglich die befürwortende Seite informiert und moderiert, so wird dies problematisch. Das repräsentiert nicht die Meinungsvielfalt. weiter

29.9.2009, Martin Stuber: Weil bei näherer Betrachtung das Tangentenprojekt viele Pferdefüsse aufweist, haben sich die Befürworter zunehmend auf eine neue Argumentationsschiene verlegt: Zug sei stark gewachsen, jetzt müsse die Strasseninfrastruktur ausgebaut werden, und dazu gehöre auch die Tangente. weiter

29.9.2009, Magda Feldmann-Müller: Wer diese Einladung jedoch studiert, stellt fest, dass es sich bei dieser "Informationsveranstaltung" um eine sehr einseitige Sache handelt. Im Podium dieser Diskussion sitzen nämlich nebst dem Zuger Baudirektor Heinz Tännler ausschliesslich weitere Tangenten-Befürworter. Es scheint sich hier also um eine reine Verkaufsveranstaltung für die Tangente zu handeln. weiter

29.9.2009, Andy Doswald: Ist doch egal, was die Zuger machen, Hauptsach, ich habe Arbeit und kann wieder schnellstens nach Hause. weiter

10.9.2009, Danielle Silberschmidt: Anscheinend haben die Befürworter der Tangente keine eigenen starken Argumente und müssen deshalb die Gegner mit Unwahrheiten angreifen. weiter

10.9.2009, Benedikt P. Keiser: Wer weiss, beeinflussbar von den Waffenspielen in der Kiesgrube in Sihlbrugg, schiessen Befürworter der Tangente Zug–Baar auf der Rückseite einer Einladung zu dieser Informationsveranstaltung in der Aula des Schulhauses Loreto in Zug am 1. Oktober mit Pfeilen in allen Richtungen. weiter

12.8.2009, Adrian Andermatt: Und was die anderen Verkehrsachsen betrifft, ist die Entlastungswirkung der Tangente mehrheitlich so gering, dass dies den Bau der Tangente mit dem Argument der Förderung des öffentlichen Busverkehrs sicherlich nicht rechtfertigt. weiter

10.8.2009, Josef Lang: In seinem Leserbrief unterstützt Franz Glanzmann das Engagement gegen die «Zerstörung des noch vorhandenen Grüngürtels zwischen Baar und Inwil». Damit zeigt er, dass man nicht «grün und links» sein muss, um dieses «teure und umweltfeindliche Projekt» (Zitat Glanzmann) abzulehnen. weiter

23.7.2009, Erich Knecht: Unsere schöne Landschaft im Kanton Zug ist langfristig gesehen wohl das wichtigste Gut für die Bevölkerung und die Attraktivität des Kantons. weiter

22.7.2009, Philipp Kissling: Von vielen Politikern wird immer wieder betont, dass der Kanton Zug nicht nur wegen der Steuern attraktiv sei, sondern auch wegen der Landschaft. Wollen wir diesen Vorteil wirklich dem motorisierten Individualverkehr opfern? weiter

17.7.2009, Thomas Barmettler: Dass Unternehmer an der Tangente interessiert sind, ist doch klar, denn sie wollen daran partizipieren und Geld damit verdienen. weiter

14.7.2009, Adrian Andermatt: Ich bin davon überzeugt, dass gerade auch die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler unseres Kantons – zu denen ich mich auch zähle – das Strassenprojekt Tangente Zug/Baar nüchtern analysieren und zum Schluss kommen, dass ein Strassenprojekt, das nur eine bescheidene Entlastungswirkung für die Zentren hat, das Stauproblem nicht lösen kann, zu Verkehrsverlagerungen in andere Wohngebiete führt und ein viel genutztes Naherholungsgebiet zerstört, nicht überzeugt. weiter

9.7.2009, Adrian Andermatt: Der effektive Nutzen der TZB ist somit minimal. Maximal hingegen sind die Kosten. weiter

9.7.2009, Hannes Vogel: Ende der Sechzigerjahre wollte jede Stadt eine Autobahn durch ihre Mitte haben. Wohin führte es in Luzern, Basel, Zürich, Bern …? Das vorliegende Projekt ist ein grosser Schandfleck für unseren kleinräumigen Kanton Zug. weiter

11.7.2009, Martin B. Lehmann: Schlussendlich ist es de facto nur noch ein kleiner Teil der Automobilisten, welche effektiv direkt auf die Autobahn fahren. Und dass der für unsere Schwyzer Nachbarn attraktive Autobahnzugang zu einem substanziellen Mehrverkehr durch das jetzt schon verkehrsgeplagte Ägerital führen wird, liegt auch auf der Hand. weiter

9.6.2009, Alex Baumgartner: Von Entlastung der nördlichen Wohngebiete der Stadt Zug keine Spur. Nach den Zahlen der Zuger Baudirektion verursacht die Tangente einen massiven Mehrverkehr durch das Quartier Guthirt. weiter

4.6.2009, Claudia Toggenburger: Andrea Hodel kennt die besagte Fläche vielleicht nur aus der Perspektive der Autofahrerin. weiter

3.6.2009, Martin Stuber: Die Tangenten-Befürworter operieren gerne mit dem Argument, diese Strasse reduziere den Stau. Ein Blick auf die Belastungskarten mit den Modellrechnungen bestätigt dies leider nicht. Das Zuger Stadtzentrum wird nicht entlastet, der Norden von Zug sogar mehr belastet. Das Zentrum von Baar wird zwar etwas entlastet, aber nicht matchentscheidend. Und die schon heute überlastete grosse Kreuzung vor der Autobahnzufahrt im Neufeld erhält sogar erheblich mehr Verkehr – dort ist der Kollaps programmiert. weiter

15.6.2009, Martin Stuber: Die Studie sagt klar, dass die durch eine Strasse verursachte Verminderung dieser Kosten gegen die Projektkosten dieser Strasse gestellt werden sollen, um abzuschätzen, ob es sich überhaupt lohnt, die Strasse zu bauen. Dies wurde bei der Tangente nicht gemacht. weiter

15.6.2009, Adrian Andermatt: Das Strassenprojekt «Tangente Zug-Baar», welches auch gemäss dem Zuger Stadtrat ein ungenügendes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist und zudem die Finanzierung viel sinvollerer Projekte wie des Stadttunnels gefährdet, lehne ich jedoch entschieden ab. weiter

8.5.2009, Arlene Wyttenbach: Damit wird unser Wohnquartier schutzlos dem Mehrverkehr preisgegeben. weiter

8.5.2009, Christina Huber Keiser: Erstaunt hat mich, dass bürgerliche Sparpolitiker diesem Megakredit widerstandslos zugestimmt haben. weiter

6.5.2009, Adrian Andermatt: Das äusserst knappe Resultat (Zufallsmehr von 0,3 Prozent) wäre nicht zu Stande gekommen, wenn nicht ein beträchtlicher Teil der bürgerlichen Wählerinnen und Wähler des Kantons Zug gegen die UCH gestimmt hätten. Als bürgerlicher Wähler bin ich daher froh, dass nicht der Kantonsrat, sondern der Souverän das letzte Wort in Sachen TZB hat. weiter

2.5.2009, Martin Stuber: Der Präsidenten der Tiefbaukommission behauptete allen Ernstes, dass mit der Tangente «neuer Erholungsraum geschaffen» werde. weiter

11.2.2009, Berty Zeiter: Offenbar herrscht Unkenntnis über den Prüfberichte des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) vom 12. Dezember 2008 zum Agglomerationsprogramm Zug. Darin hält das Bundesamt fest, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Tangente Zug-Baar ungenügend sei. weiter