ÿþ<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd"><html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="en"><head> <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8" /> <meta name="description" content="Das Komitee Grüne Lunge bekämpft an der Abstimmung vom 29. November 2009 das Zuger Strassenbauprojekt Tangente Zug-Baar, das viel kostet, eine wichtige Grünzone zerstört und keine Verkehrsprobleme löst, sondern nur zur Verlagerung des Verkehrs führt." /> <meta name="keywords" content="Tangente Zug Baar, Tangente Zug-Baar, Gegenargumente, Nein zur Tangente, Gegner, Abstimmung 29. November 2009, Zuger Verkehrspolitik, Grüne Lunge" /> <meta name="author" content="ab" /> <meta http-equiv="expires" content="28800" /> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="../css_screen.css" media="screen,projection" /> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="../css_print.css" media="print" /> <link rel="shortcut icon" href="../favicon.ico" type="image/x-icon"> <title>Grüne Lunge Zug Baar</title></head><body><div id="wrap"> <a href="../index.html"><img id="frontphoto" src="../img/front.jpg" width="760" height="175" alt="Logo" /></a> <div id="leftside"> <h2 class="hide">Menu:</h2> <ul class="avmenu"> <li><a href="../index.html">Startseite</a></li> <li><a href="../informationen1.html">Informationen</a></li> <li><a href="../argument1.html">Argumente</a> <li><a href="../video.html">Video</a></li> <li><a href="../komitee.html">Komitee</a></li> <li><a href="../kontakt.html">Kontakt</a></li> <li><a href="../beitreten.html">Beitreten</a></li> <li><a href="../medienmitteilung.html">Medien</a></li> </ul> <div class="announce"> <h2><br /> <img src="../img/seitenlogo.jpg" alt="logo" width="120" height="91" /></h2> <p>Komitee Grüne Lunge Zug Baar<br /> Postfach 306<br /> 6341 Baar<br /> <a href="mailto:&#105;&#110;&#102;&#111;&#64;&#103;&#114;&#117;&#101;&#110;&#101;-&#108;&#117;&#110;&#103;&#101;&#46;&#99;&#104;">info@gruene-lunge.ch</a></p> </div> </div> <div id="contentwide"> Leserbrief von Kari Müller vom 11.11.2009<br /><br />Die aktuelle Energie- und Umweltproblematik, die Wohnraum- und Mobilitätsengpässe und die gefährliche Versorgungs- und Entsorgungsabhängigkeit sind nicht gottgewollt. Sie sind die Folge von einem über Jahrzehnte gepflegten Wachstumswahn. Der Sonderfall Zug wurde vor rund 50 Jahren durch die Finanzdirektion aufgegleist. Ein grosszügiges Steuergesetz vor allem für global tätige Handels- und Finanzunternehmen zeigte bald Wirkung.<br />Zug wurde zunehmend zum Geschäftsdomizil für multinationale Firmen. Das wiederum wurde zum Auslöser für ein in allen Bereichen unverhältnismässiges Wachstum. Zug wurde so zum Spitzenreiter bezüglich Bautätigkeit und Bevölkerungswachstum. Zug hat die höchste Pendlerdichte, Zug ist auch Leader bei der Wohnsitznahme von «Neureichen» und der Zunahme von Motorfahrzeugen. Zug zahlt aber auch mit Abstand am meisten in den Finanzausgleichstopf nach Bern. Beim «Rosinenpicken» gibt es aber auch viele Verlierer: Für Normalverdiener sind die Bodenpreise sowie die Bau- und Mietkosten unbezahlbar geworden. Hinzu kommt der Rekordverschleiss von bestem Landwirtschaftsland und eine Zersiedelung an Hanglagen.<br />Kurswechsel nötig<br />Was seit Jahren erkannt ist, wurde unlängst offiziell bestätigt: Immer mehr selbst relativ gut Verdienende kehren dem Kanton Zug den Rücken wegen der unverhältnismässigen Miet- und Wohnbaukosten. Eine Denkpause mit nachfolgendem Kurswechsel nach dem Motto «weniger Schein, mehr Sein» ist notwendig. Künftige Projekte müssen enkelverträglich sein. Der sorgfältige und haushälterische Umgang mit Boden, Wasser und Luft soll zum wichtigsten Entscheidungskriterium für alle privaten und öffentlichen Bauten werden.<br />Neue Hochleistungsstrassen verhindern den notwendigen Wertewandel. Die äusserst knappe Annahme der Umfahrungsstrasse Cham-Hünenberg ist ein deutliches Signal, dass die Bevölkerung nicht mehr gewillt ist, die von einer mächtigen Finanz- und Baulobby gepuschten und von Politikern mit wenig Tiefgang propagierten Monsterprojekte abzusegnen.<br />Die Tangente Zug/Baar ist deshalb nicht nur für die direkt Betroffenen ein Ärgernis. Mit einem Nein tun alle Zuger etwas dafür, dass künftig in ihrem unmittelbaren Lebensbereich enkelverträglichere Lösungen geplant werden müssen.<br /><br />Kari Müller, Zug <p><a href="../argument3.html" title="zurück">zurück</a></p></div> <div id="footer"> <p><span>&copy; Komitee Grüne Lunge Zug Baar</a></p> </div></div></body></html>