ÿþ<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd"><html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="en"><head> <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8" /> <meta name="description" content="Das Komitee Grüne Lunge bekämpft an der Abstimmung vom 29. November 2009 das Zuger Strassenbauprojekt Tangente Zug-Baar, das viel kostet, eine wichtige Grünzone zerstört und keine Verkehrsprobleme löst, sondern nur zur Verlagerung des Verkehrs führt." /> <meta name="keywords" content="Tangente Zug Baar, Tangente Zug-Baar, Gegenargumente, Nein zur Tangente, Gegner, Abstimmung 29. November 2009, Zuger Verkehrspolitik, Grüne Lunge" /> <meta name="author" content="ab" /> <meta http-equiv="expires" content="28800" /> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="../css_screen.css" media="screen,projection" /> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="../css_print.css" media="print" /> <link rel="shortcut icon" href="../favicon.ico" type="image/x-icon"> <title>Grüne Lunge Zug Baar</title></head><body><div id="wrap"> <a href="../index.html"><img id="frontphoto" src="../img/front.jpg" width="760" height="175" alt="Logo" /></a> <div id="leftside"> <h2 class="hide">Menu:</h2> <ul class="avmenu"> <li><a href="../index.html">Startseite</a></li> <li><a href="../informationen1.html">Informationen</a></li> <li><a href="../argument1.html">Argumente</a> <li><a href="../video.html">Video</a></li> <li><a href="../komitee.html">Komitee</a></li> <li><a href="../kontakt.html">Kontakt</a></li> <li><a href="../beitreten.html">Beitreten</a></li> <li><a href="../medienmitteilung.html">Medien</a></li> </ul> <div class="announce"> <h2><br /> <img src="../img/seitenlogo.jpg" alt="logo" width="120" height="91" /></h2> <p>Komitee Grüne Lunge Zug Baar<br /> Postfach 306<br /> 6341 Baar<br /> <a href="mailto:&#105;&#110;&#102;&#111;&#64;&#103;&#114;&#117;&#101;&#110;&#101;-&#108;&#117;&#110;&#103;&#101;&#46;&#99;&#104;">info@gruene-lunge.ch</a></p> </div> </div> <div id="contentwide"> Leserbrief von Jürg Röthlisberger vom 23.11.2009<br /><br />«Ich bin an die Grenzen gegangen»<br /><br />Als langjähriger Exponent des gleichen VCS, für den sich Philipp Kissling heute aktiv engagiert, kann ich seine Überlegungen nachvollziehen. Als kantonaler Angestellter (Kantilehrer für Biologie und Geografie) stand ich immer wieder im Zwiespalt zwischen der Umsetzung meiner Erkenntnisse aus Lebenserfahrung, Studium und Weiterbildung versus formelle Loyalität.<br />Als Lehrer so tragbar?<br />Wiederholt hörte ich von Schuleltern, dass ich mit meinen öffentlichen Stellungnahmen in vielen Punkten Recht hätte; aber wenn sie auch nur einen einzigen solchen Leserbrief unterzeichnen würden, dann wären sie ihre Stelle bei der Privatfirma X über Nacht los. Anfang der Achtzigerjahre erhielt die Kantonsschule ein Schreiben aus der Privatwirtschaft, ob ich mit meinen verkehrspolitischen Ansichten denn als Lehrer tragbar wäre; dieses wurde von meinem damaligen Vorgesetzten (Rektor Werner Durrer) erfreulicherweise bedingungslos abgeschmettert.<br />Wenige Jahre später interessierte ich mich  damals noch Parteimitglied der CVP  für die neu geplante Leitung der Zentralstelle für Umweltschutz, für welche ich über die geforderte Ausbildung samt gründlicher Kenntnis der regionalen Verhältnisse und über das damals «richtige» Alter verfügte. Schon bei der ersten Kontaktnahme erklärte mir aber der damalige Baudirektor, meine allfällige Bewerbung sei aussichtslos, weil man (Zitat) «keinen linksgrünen Extremisten» wählen wolle.<br />Ich will nicht so weit gehen wie ein bekannter Zuger Politiker, welcher eine ähnliche Erfahrung über Jahrzehnte immer wieder als «Berufsverbot» interpretierte; aber es fällt doch auf, dass der dann gewählte Christian Bühler schon nach zwei Jahren den Sessel wieder räumen musste, weil er sich zu stark von seinen ökologischen Einsichten und zu wenig von formeller Loyalität lenken liess.<br />Es wird der Baudirektion vermutlich nicht schwerfallen, die Nicht-mehr-Berücksichtigung von Philipp Kissling mit formellen Argumenten zu kaschieren. Bekanntlich verlangen die meisten gültigen Submissionsreglemente in unserem Kanton eine Vergabe nach fast ausschliesslich monetären Kriterien. Ich kann mir gut vorstellen, dass Herr Kissling in seiner gradlinigen Art auch nicht bereit ist, mit unrealistisch tiefen Kostenschätzungen zu offerieren, nur damit er den Auftrag auf Teufel komm raus an sich reissen kann.<br />Meinungspluralität praktizieren<br />Obwohl ich vieles nicht gesagt habe, was ich eigentlich hätte sagen sollen, besteht bei mir auch kurz nach der Pensionierung der Eindruck, dass ich während meiner 33 Dienstjahre in Bezug auf Meinungsfreiheit wohl genau an die Grenze dessen gegangen bin, was vom Kanton gerade noch geduldet wurde. Es bleibt nur die Hoffnung, dass der Regierungsrat nach geschlagener Schlacht um die Tangente, unabhängig vom Resultat, wieder über den Tellerrand hinaussieht und die so oft beschworene Meinungspluralität auch praktiziert  nicht durch eine gewundene blumige Erklärung, sondern durch erneute Arbeitsvergaben an Philipp Kissling. <br /><br />Jürg Röthlisberger, Cham <p><a href="../argument3.html" title="zurück">zurück</a></p></div> <div id="footer"> <p><span>&copy; Komitee Grüne Lunge Zug Baar</a></p> </div></div></body></html>